Ist Medialität lernbar oder angeboren?
Das ist eine der Fragen, die mir am häufigsten gestellt wird. Meine Antwort überrascht viele:
Beides ist wahr und keins davon bedeutet, was du vielleicht denkst.
Die Vorstellung vom „Auserwähltsein" Medialität
Es gibt dieses hartnäckige Bild: Die Schamanin, die mit sieben Jahren Geister gesehen hat. Die Heilerin, der es in die Wiege gelegt wurde. Der Mediale, dem übernatürliche Fähigkeiten quasi von selbst zufliessen.
Dieses Bild hat etwas Faszinierendes, aber es trägt auch eine verzerrte Botschaft in sich: Wenn du nicht so geboren wurdest, dann ist Medialität nichts für dich und das stimmt nicht.
Was wirklich vererbt wird
Ja, es gibt Menschen, die von Geburt an eine besonders durchlässige Wahrnehmung haben. Die von Kind auf Dinge spüren, sehen oder wissen, für die andere keine Worte haben. Die in Familien aufwachsen, in denen dieses Wahrnehmen normal ist und gefördert wird.
Das ist eine Ausgangslage, kein Monopol.
Was vererbt wird, ist eine Anlage. Eine Sensitivität. Eine bestimmte Art, die Welt zu empfangen. Aber Anlagen entfalten sich nur, wenn sie kultiviert werden. Ein Mensch mit grosser medialer Anlage, der nie lernt damit umzugehen, wird diese Fähigkeit entweder überwältigen lassen oder vollständig unterdrücken.
Und umgekehrt: Ein Mensch ohne ausgeprägtes „Talent" kann durch ehrliche, beständige Praxis eine tiefe und verlässliche mediale Wahrnehmung entwickeln.
Was Lernen hier wirklich bedeutet
Medialität lernen bedeutet nicht, sich etwas Fremdes anzueignen. Es bedeutet, das wiederzuentdecken, was unter den Schichten von Rationalisierung, Selbstzweifeln und gesellschaftlicher Konditionierung liegt.
Es bedeutet: lernen, dem eigenen Wahrnehmen zu vertrauen. Lernen, Signale zu unterscheiden. Lernen, geerdet zu bleiben, während man offen ist. Lernen, das, was man empfängt, einzuordnen, ohne es zu überhöhen und ohne es wegzuerklären.
Das ist ein Handwerk, und Handwerk kann man lernen.
Was mich selbst überrascht hat
Als ich anfing, meine eigene mediale Wahrnehmung bewusst zu schulen, dachte ich oft: Das können andere viel besser. Die sind dafür gemacht. Ich nicht.
Was ich nicht wusste: Genau dieser Zweifel ist Teil des Weges. Er zeigt an, wo noch Vertrauen fehlt, in sich selbst, in die eigene Wahrnehmung, in das, was man nicht beweisen kann, aber fühlt.
Die Schulung der Medialität ist deshalb immer auch eine Schulung des Selbstvertrauens. Eine Einladung, sich weniger zu erklären und mehr zu erleben.
Für wen ist dieser Weg?
Für dich, wenn du spürst, dass du mehr wahrnimmst als andere und nicht weisst, was du damit anfangen sollst.
Für dich, wenn du deine Intuition stärken und auf eine neue Ebene bringen möchtest.
Für dich, wenn du schamanische Arbeit, Ahnenarbeit, Energiearbeit, Womb Healing nicht nur theoretisch verstehen, sondern wirklich spüren möchtest.
Und für dich, wenn du einfach neugierig bist. Neugier ist immer ein guter Anfang.
Warteliste: Webinar "Grundlagen schamanischer Medialität"
Wenn dich diese Fragen berühren, ist das Live-Webinar ein guter nächster Schritt. Darin führe ich dich praxisnah in die Grundlagen schamanischer Medialität ein: was mediale Wahrnehmung ist, wie sie sich von Intuition unterscheidet, wie du sie erkennst und im Alltag schulen kannst und wie sie als Werkzeug in der Ahnenarbeit wirkt.
Wenn du dich jetzt einträgst, erfährst du als eine der Ersten vom genauen Termin und darfst dich auf einen Live Bonus freuen, wo du einfach ruhen und empfangen darfst.
Ich freue mich, dich dort zu begrüssen.



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